Druckluftanlage einrichten
Verknüpfen Sie in den Drucklufteinstellungen den Leistungssensor jedes Kompressors und die Volumenstromsensoren jeder Hauptleitung, damit Sensorfact Ihre Druckluft-Effizienz (kWh/m³), die Kompressorauslastung und die freie Kapazität berechnen kann.
Was eine korrekte Einrichtung möglich macht
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Kennzahl |
Wofür Sie sie nutzen |
Voraussetzung |
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Effizienz (kWh/m³) |
Die zentrale Kennzahl Ihrer Anlage: die Effizienz im Zeitverlauf gegenüber Ihrem Ziel und der Vorperiode |
Alle Kompressoren verknüpft, alle Hauptleitungen ausgewählt |
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Kompressorauslastung (%) |
Wie stark jeder Kompressor im Verhältnis zu seiner vollen Kapazität arbeitet. So lesen Sie den Wert: 60–95% ist der effiziente Bereich; eine anhaltende Auslastung nahe oder über 100% deutet auf einen mechanischen Defekt oder eine für den aktuellen Bedarf zu klein dimensionierte Einheit hin; eine dauerhaft sehr niedrige Auslastung deutet auf eine überdimensionierte Einheit oder eine verbesserungsfähige Schaltfolge hin, mit der sich Kosten senken lassen |
Leistung bei Volllast je Kompressor |
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Volumenstrom gegenüber installierter Kapazität |
Kapazitätsplanung und Dimensionierung: der Luftbedarf gegenüber der installierten Kapazität |
Installierte Kapazität je Kompressor |
Was Sie brauchen
- Zugang zu Einstellungen → Drucklufteinstellungen (app.sensorfact.nl/settings/compressed-air)
- Einen Stromsensor an jedem Kompressor, einschließlich Reserve- und Backup-Einheiten
- Einen Volumenstromsensor an jeder Hauptleitung, die den Kompressorraum verlässt
- Das Datenblatt jedes Kompressors: die gesamte Leistungsaufnahme der Einheit und die Liefermenge bei Ihrem Betriebsdruck
- Ihr internes Effizienz-Ziel, sofern vorhanden

1. Wählen Sie Ihre Hauptleitungen aus
- Öffnen Sie Einstellungen → Drucklufteinstellungen.
- Wählen Sie unter Wählen Sie die Hauptleitung(en), aus der/denen der Gesamtvolumenstrom ermittelt wird den Volumenstromsensor an jeder Hauptleitung aus, die Ihren Kompressorraum verlässt. Ihre Messwerte werden zum Gesamtvolumenstrom addiert.
- Wählen Sie nur einen Sensor aus, wenn die Luft den Kompressorraum über eine einzige Hauptleitung verlässt.
- Lassen Sie diese außen vor:
- Zwischenzähler an Abzweigleitungen. Der Sensor an der Hauptleitung erfasst diese Luft bereits. Wählen Sie beide aus, wird das Volumen doppelt gezählt und Ihr Gesamtvolumenstrom fällt zu hoch aus.
- Diagnosesensoren, zum Beispiel ein Sensor am Ende einer Leitung, um Leckagen in diesem Abschnitt zu erkennen. Für sich genommen nützlich, aber nicht Teil der Systemleistung
Beispiel 1:
Beispiel 2:

Beispiel 3:
2. Verknüpfen Sie Ihre Kompressoren
- Wählen Sie unter Verbundene Kompressoren den am Kompressor installierten Stromsensor aus.
- Klicken Sie auf weiteren Kompressor hinzufügen und wiederholen Sie das für jede Einheit, die die Anlage speist, einschließlich Reserve- und Backup-Kompressoren. Über das Papierkorbsymbol entfernen Sie eine Zeile.
- Prüfen Sie Effizienz-Ziel (kWh/m³). Das Feld ist mit 0,15 kWh/m³ vorbelegt, dem allgemein empfohlenen Richtwert. Überschreiben Sie ihn, wenn Sie ein intern vereinbartes Ziel haben oder eine Anlage, bei der ein anderer Wert realistisch ist.
- Tragen Sie Leistung bei Volllast (kW) für jeden Kompressor ein — siehe nächster Abschnitt.
- Tragen Sie Installierte Kapazität für jeden Kompressor ein und wählen Sie die Einheit aus, die zu Ihrem Datenblatt passt. Rechnen Sie nicht von Hand um.
2a Leistung bei Volllast bestimmen
Die Leistung bei Volllast ist die gesamte elektrische Leistungsaufnahme der kompletten Kompressoreinheit bei 100% Kapazität: Motor, dessen Verluste und, sofern vorhanden, der Frequenzumrichter. Sie ist nicht die Nennleistung auf dem Typenschild des Motors — das ist die mechanische Wellenleistung und immer niedriger. Tragen Sie hier die Nennleistung ein, scheinen Ihre Kompressoren über 100% Auslastung zu laufen, sobald sie stark gefordert sind.
- Entnehmen Sie die gesamte Leistungsaufnahme der Einheit bei Ihrem Betriebsdruck dem Datenblatt des Kompressors. Das ist der vom Hersteller gemessene Wert für die komplette Einheit und der genaueste verfügbare Wert.
- Entnehmen Sie den Wert dem Typenschild, sofern dort die Leistungsaufnahme oder die Stromaufnahme angegeben ist.
Hilfe bei der Berechnung der Leistung bei Volllast? unter dem Feld, um das integrierte Berechnungstool zu nutzen.
- Klicken Sie auf Hilfe bei der Berechnung der Leistung bei Volllast?
- Tragen Sie die Nennleistung (kW) vom Typenschild ein. Immer erforderlich.
- Stellen Sie den VSD-Schalter korrekt ein. Ein Frequenzumrichter bringt eigene Verluste zwischen Einspeisung und Motor mit und verändert damit das Ergebnis.
- Wählen Sie eine Wirkungsgrad-Angabe aus dem Dropdown-Menü:
- Wirkungsgrad des Motors (%) — nutzen Sie diese Angabe immer dann, wenn Typenschild oder Datenblatt einen Wert nennen. Am genauesten.
- Wirkungsgradklasse des Motors (IE1–IE4) — das Tool leitet daraus einen für diese Klasse typischen Wirkungsgrad ab.
- Herstellungsjahr — letzte Möglichkeit. Das Tool nimmt einen für Motoren dieser Zeit typischen Wirkungsgrad an, der bei einer einzelnen Einheit deutlich abweichen kann.
Ein berechneter Wert ist eine Schätzung. Besorgen Sie sich den Wert aus dem Datenblatt, bevor Sie auf Basis des Lastprofils eine Entscheidung treffen — eine Investition in Kapazität, einen Austausch oder eine Leistungsreklamation gegenüber einem Lieferanten.
Prüfen Sie Ihren Wert für die installierte Kapazität
Die installierte Kapazität ist die Liefermenge des Kompressors: das Volumen, das er bei voller Kapazität und Ihrem Betriebsdruck erzeugt. Prüfen Sie, ob der Wert im Datenblatt für einen Druck nahe dem angegeben ist, mit dem Ihre Anlage tatsächlich arbeitet — die Liefermenge sinkt mit steigendem Druck.

Tragen Sie das für jeden Kompressor ein, und die Plattform zeigt Ihren tatsächlichen Luftbedarf gegenüber der installierten Kapazität. Das ist die Grundlage für die Beurteilung, ob Ihr Kompressorraum überdimensioniert, richtig dimensioniert oder an der Belastungsgrenze ist.
Wo Sie nachsehen, wenn es nicht funktioniert
- Eine Kennzahl ist leer — suchen Sie das fehlende Feld in der Tabelle unten.
- Die Effizienz sieht besser aus als erwartet — es fehlt ein Kompressor, dadurch ist der Gesamtstromverbrauch zu niedrig. Prüfen Sie, ob jede Einheit einen verknüpften Stromsensor hat, Backups eingeschlossen.

- Die Effizienz sieht schlechter aus als erwartet — es fehlt eine Hauptleitung, dadurch ist das Gesamtluftvolumen zu niedrig. Prüfen Sie, ob jeder Volumenstromsensor an den Hauptleitungen ausgewählt ist.
